TA-SWISS & swissfuture PODCAST im Rahmen SAGW „Konsum“:
(Un)verantwortlicher Datenkonsum. Ein Jahr sprechendes Denken.
Konzeption Elisabeth Ehrensperger & Regula Stämpfli
Moderation laStaempfli

SAGW ASSH

Die Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften

TA-Swiss

Die Stiftung für Technologiefolgen-Abschätzung

SWISSFUTURE

Mitglied der Schweizerischen Akademie für Geistes- und Sozialwissenschaften

Introduction: Big Democracy Data Gap von Regula Stämpfli

Introduction: Big Democracy Data Gap von Regula Stämpfli

«Digitale Demokratie» ist eigentlich ein Oxymoron: «Digital» ist künstlich, «Demokratie» hingegen weltlich. Aber die virtuelle Welt ist punkto Demokratie so löchrig wie ein Emmentaler-Käse. Was bisher «data bias» genannt wird, ist nicht nur eine codierte Voreingenommenheit, sondern ein methodisches Lücken- werk, das die wirkliche Welt auf ideologische Krücken stellt. Die politische Philosophin Regula Stämpfli fordert in ihrem Artikel, dass nicht die Demokratie digitalisiert, sondern die Digitalisierung endlich demokratisiert wird. Hören Sie hier den Vortrag zur Zukunft der Zukunftsforschung: Nachzulesen bei swissfuture.ch oder im Link beim Bild. Heft bestellen bei swissfuture@swissfuture.ch

Elisabeth Ehrensperger über das Recht, auch offline Bürger/Bürgerin zu sein

Elisabeth Ehrensperger über das Recht, auch offline Bürger/Bürgerin zu sein

Elisabeth Ehrensperger über das Recht, auch offline Bürger/Bürgerin zu sein. Mit der promovierten Historikerin und Politologin Elisabeth Ehrensperger eine Stunde über die Zukunft der Demokratisierung nachzudenken ist ein riesiger Gewinn. Ehrensperger leitet die TA-Swiss als Geschäftsführerin und bringt dort sowohl ihr grosses Science-Netzwerk als auch ihr Gespür für Zukunftsthemen ein.
Regula Stämpfli und Elisabeth Ehrensperger haben den TA-SWISS-FUTUREPODCAST:ONLINE initiiert und schon 2020 mit grossem Erfolg mit den Partnerorganisationen swissfuture und TA-SWISS die Konferenz zur Demokratisierung der Digitalisierung durchgeführt. In loser Folge werden sich die beiden Forscherinnen weiter über die wichtigsten Themen bei DATEN-KONSUM-ZUKUNFT in dieser Reihe unterhalten.

Philip di Salvo on Democracy, Data, Whistleblowers & Great Journalism

Philip di Salvo on Democracy, Data, Whistleblowers & Great Journalism

Philip Di Salvo does research about whistleblowing, investigative journalism, Internet surveillance and the relationship between journalism and hacking. At USI, he teaches journalism both at the Master and Bachelor levels. Philip received his PhD in Communication Sciences from USI with a dissertation about the adoption of encrypted whistleblowing platforms in journalism in summer 2018. Since 2018, Philip is also a lecturer at NABA – New Academy of Fine Arts in Milan, Italy. As a freelance journalist, he writes for Wired, Motherboard/Vice, Esquire and other publications covering the social impacts of technology. At USI, Philip also works as the European Journalism Observatory (EJO) Italian editor. Philip has authored two books: “Leaks. Whistleblowing e hacking nell’età senza segreti” (LUISS University Press, Rome, 2019) and “Digital Whistleblowing Platforms in Journalism. Encrypting Leaks” (Palgrave Macmillan, London, 2020). Here Regula Staempfli and Philip Di Salvo talk about the World of secrecy, data, platform capitalism, surveillance, encryption and what is needed for a democratisation of digitalisation.

Lukas Vogelsang: Programmierer oder USER?

Lukas Vogelsang: Programmierer oder USER?

Lukas Vogelsang: Programmierer oder USER? Lukas Vogelsang: Der Mensch bleibt auch im, mit und durch den Computer SUBJEKT.
Mit der Moderatorin FUTUREPODCAST Regula Stämpfli diskutieren Lukas Vogelsang über Grenzen und Möglichkeiten der digitalen Transformation.In diesem Gespräch könnten sich Vogelsang und Stämpfli nicht uneiniger sein und sich trotzdem gut verstehen. Hören Sie rein: Wir werden einen zweiten Talk zur Digitalisierung und Kultur nachreichen.

Jürg Halter: Wie ist es mit der Poesie im Datenkonsum?

Jürg Halter: Wie ist es mit der Poesie im Datenkonsum?

Jürg Halter, 1980 in Bern erschienen, wo er meistens lebt. Halter ist Schriftsteller, Lyriker, Spoken Word Artist und Speaker. Er gehört zu den bekanntesten Schweizer Autoren seiner Generation und zu den Pionieren der neuen deutschsprachigen Spoken-Word-Bewegung. Studium der Bildenden Künste an der Hochschule der Künste Bern. Regelmäßig Auftritte in ganz Europa, in den U.S.A., in Afrika, Russland, Südamerika und Japan. Zahlreiche Buch- und CD-Veröffentlichungen. Zuletzt erschienen der Gedichtband „Wir fürchten das Ende der Musik“ (Wallstein, 2014), „Das 48-Stunden-Gedicht“ (Wallstein, 2016), mit Tanikawa Shuntaro, und die Geschichte vom „Mondkreisläufer“ (Verlag der gesunde Menschenversand, 2017); das gleichnamige Theaterstück feierte 2016 am Konzert Theater Bern Premiere und wurde folglich im Deutschen Theater Berlin, im Rahmen der Autorentheatertage, aufgeführt. 2018 ist „Erwachen im 21. Jahrhundert“ (Zytglogge Verlag), Halters vielbeachtetes Romandebüt erschienen; ausgezeichnet mit dem Literaturpreis des Kantons Bern. 2019 feierte am Konzert Theater Bern „Das Resort – ein Singspiel über das tragische Ende der Selbstoptimierung“ Uraufführung; Halter schuf es mit dem Komponisten und Musiker Elia Rediger. Seit 2018 ist Halter vermehrt auch als Speaker und Blick-von-außen-Experte unterwegs. Aktuell ist Halters Ausstellung „Das imaginäre Haus“ mit Uwe Wittwer und Aïko Watanabe im Musée Ariana in Genf zu sehen (bis am 23. Mai 2021). Ende Januar 2021 ist unter dem Titel „Gemeinsame Sprache“ (Dörlemann) Halters neuer Gedichtband erschienen. Mit Regula Stämpfli unterhält sich Jürg Halter über die Möglichkeiten und Grenzen poetischer Digitalisierung.