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TA-SWISS & swissfuture PODCAST im Rahmen SAGW „Konsum“:
(Un)verantwortlicher Datenkonsum. Ein Jahr sprechendes Denken.
Konzeption Elisabeth Ehrensperger & Regula Stämpfli
Moderation laStaempfli

SAGW ASSH

Die Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften

TA-Swiss

Die Stiftung für Technologiefolgen-Abschätzung

SWISSFUTURE

Mitglied der Schweizerischen Akademie für Geistes- und Sozialwissenschaften

Introduction: Big Democracy Data Gap von Regula Stämpfli

Introduction: Big Democracy Data Gap von Regula Stämpfli

«Digitale Demokratie» ist eigentlich ein Oxymoron: «Digital» ist künstlich, «Demokratie» hingegen weltlich. Aber die virtuelle Welt ist punkto Demokratie so löchrig wie ein Emmentaler-Käse. Was bisher «data bias» genannt wird, ist nicht nur eine codierte Voreingenommenheit, sondern ein methodisches Lücken- werk, das die wirkliche Welt auf ideologische Krücken stellt. Die politische Philosophin Regula Stämpfli fordert in ihrem Artikel, dass nicht die Demokratie digitalisiert, sondern die Digitalisierung endlich demokratisiert wird. Hören Sie hier den Vortrag zur Zukunft der Zukunftsforschung: Nachzulesen bei swissfuture.ch oder im Link beim Bild. Heft bestellen bei swissfuture@swissfuture.ch

Elisabeth Ehrensperger über das Recht, auch offline Bürger/Bürgerin zu sein

Elisabeth Ehrensperger über das Recht, auch offline Bürger/Bürgerin zu sein

Elisabeth Ehrensperger über das Recht, auch offline Bürger/Bürgerin zu sein. Mit der promovierten Historikerin und Politologin Elisabeth Ehrensperger eine Stunde über die Zukunft der Demokratisierung nachzudenken ist ein riesiger Gewinn. Ehrensperger leitet die TA-Swiss als Geschäftsführerin und bringt dort sowohl ihr grosses Science-Netzwerk als auch ihr Gespür für Zukunftsthemen ein.
Regula Stämpfli und Elisabeth Ehrensperger haben den TA-SWISS-FUTUREPODCAST:ONLINE initiiert und schon 2020 mit grossem Erfolg mit den Partnerorganisationen swissfuture und TA-SWISS die Konferenz zur Demokratisierung der Digitalisierung durchgeführt. In loser Folge werden sich die beiden Forscherinnen weiter über die wichtigsten Themen bei DATEN-KONSUM-ZUKUNFT in dieser Reihe unterhalten.

Philip di Salvo on Democracy, Data, Whistleblowers & Great Journalism

Philip di Salvo on Democracy, Data, Whistleblowers & Great Journalism

Philip Di Salvo does research about whistleblowing, investigative journalism, Internet surveillance and the relationship between journalism and hacking. At USI, he teaches journalism both at the Master and Bachelor levels. Philip received his PhD in Communication Sciences from USI with a dissertation about the adoption of encrypted whistleblowing platforms in journalism in summer 2018. Since 2018, Philip is also a lecturer at NABA – New Academy of Fine Arts in Milan, Italy. As a freelance journalist, he writes for Wired, Motherboard/Vice, Esquire and other publications covering the social impacts of technology. At USI, Philip also works as the European Journalism Observatory (EJO) Italian editor. Philip has authored two books: “Leaks. Whistleblowing e hacking nell’età senza segreti” (LUISS University Press, Rome, 2019) and “Digital Whistleblowing Platforms in Journalism. Encrypting Leaks” (Palgrave Macmillan, London, 2020). Here Regula Staempfli and Philip Di Salvo talk about the World of secrecy, data, platform capitalism, surveillance, encryption and what is needed for a democratisation of digitalisation.

Lukas Vogelsang: Programmierer oder USER?

Lukas Vogelsang: Programmierer oder USER?

Lukas Vogelsang: Programmierer oder USER? Lukas Vogelsang: Der Mensch bleibt auch im, mit und durch den Computer SUBJEKT.
Mit der Moderatorin FUTUREPODCAST Regula Stämpfli diskutieren Lukas Vogelsang über Grenzen und Möglichkeiten der digitalen Transformation.In diesem Gespräch könnten sich Vogelsang und Stämpfli nicht uneiniger sein und sich trotzdem gut verstehen. Hören Sie rein: Wir werden einen zweiten Talk zur Digitalisierung und Kultur nachreichen.

Jürg Halter: Wie ist es mit der Poesie im Datenkonsum?

Jürg Halter: Wie ist es mit der Poesie im Datenkonsum?

Jürg Halter, 1980 in Bern erschienen, wo er meistens lebt. Halter ist Schriftsteller, Lyriker, Spoken Word Artist und Speaker. Er gehört zu den bekanntesten Schweizer Autoren seiner Generation und zu den Pionieren der neuen deutschsprachigen Spoken-Word-Bewegung. Studium der Bildenden Künste an der Hochschule der Künste Bern. Regelmäßig Auftritte in ganz Europa, in den U.S.A., in Afrika, Russland, Südamerika und Japan. Zahlreiche Buch- und CD-Veröffentlichungen. Zuletzt erschienen der Gedichtband „Wir fürchten das Ende der Musik“ (Wallstein, 2014), „Das 48-Stunden-Gedicht“ (Wallstein, 2016), mit Tanikawa Shuntaro, und die Geschichte vom „Mondkreisläufer“ (Verlag der gesunde Menschenversand, 2017); das gleichnamige Theaterstück feierte 2016 am Konzert Theater Bern Premiere und wurde folglich im Deutschen Theater Berlin, im Rahmen der Autorentheatertage, aufgeführt. 2018 ist „Erwachen im 21. Jahrhundert“ (Zytglogge Verlag), Halters vielbeachtetes Romandebüt erschienen; ausgezeichnet mit dem Literaturpreis des Kantons Bern. 2019 feierte am Konzert Theater Bern „Das Resort – ein Singspiel über das tragische Ende der Selbstoptimierung“ Uraufführung; Halter schuf es mit dem Komponisten und Musiker Elia Rediger. Seit 2018 ist Halter vermehrt auch als Speaker und Blick-von-außen-Experte unterwegs. Aktuell ist Halters Ausstellung „Das imaginäre Haus“ mit Uwe Wittwer und Aïko Watanabe im Musée Ariana in Genf zu sehen (bis am 23. Mai 2021). Ende Januar 2021 ist unter dem Titel „Gemeinsame Sprache“ (Dörlemann) Halters neuer Gedichtband erschienen. Mit Regula Stämpfli unterhält sich Jürg Halter über die Möglichkeiten und Grenzen poetischer Digitalisierung.

Anna Mätzener: Weshalb es AlgorithmWatch braucht.

Anna Mätzener: Weshalb es AlgorithmWatch braucht.

Anna Mätzener im Gespräch mit Regula Stämpfli für den FUTUREPODCAST von TA-SWISS & swissfuture im Rahmen der SAGW, Daten, Konsum, Zukunft: Weshalb es AlgorithmWatch Schweiz braucht.
Anna Mätzener ist Leiterin von AlgorithmWatch Schweiz. Sie ist promovierte Mathematikerin mit den Nebenfächern Philosophie und italienische Sprachwissenschaften und hat an der Universität Zürich studiert. Vor ihrer Tätigkeit bei AlgorithmWatch Schweiz war sie Programmplanerin für Mathematik und Wissenschaftsgeschichte in einem internationalen Wissenschaftsverlag und zuletzt Mathematik-Lehrerin an einem Gymnasium in Zürich.

Regula Staempfli english: Digital Swiss Cheese. Democracy Data GAP

Regula Staempfli english: Digital Swiss Cheese. Democracy Data GAP

DIGITAL SWISS CHEESE: THE DEMOCRACY DATA GAP by Regula Staempfli. „Digital democracy“ is actually an oxymoron: „Digital“ means artificial, whereas“Democracy“ is worldly. And when it comes to democracy, the virtual world is like Swiss cheese: full of holes. What has so far been called „data bias“ isnot merely encoded prejudice, but a methodological gap. Uncritical coding keeps the real world on ideological crutches. Political philosopher Regula Staempfli’s article is a plea: not just for democracy to be digitalized, but that digitalization should finally be democratized.
As a political scientist and philosopher, Dr. Staempfli’s main areas of expertise are Political Design, Digital Transformation, Democracy Theory, and the work of Hannah Arendt. The bestselling author works as an independent academic advisor to the European Union and is internationally recognized as a leading expert on democracy, media and digitalization. @LaStaempfli – her Twitter handle – repeatedly appears in the Who’s Who of Swiss and Global Leaders. In 2016, she was named among the „100 Most Influential Businesswomen“ in Switzerland.

Andrian Kreye DigitalThinker für Futurepodcast von SAGW/laStaempfli

„Digitaler Weltfrieden“: Andrian Kreye

Andrian Kreye gehört zur ersten Generation der digitalen Denker und ist in seinen Ansätzen wie in der Vermittlung des Wissens über KI/AI, äusserst innovativ. In seinem neusten Buch: „Macht Euch die Maschinen untertan“ erzählt der langjährige Feuilleton-Chef der Süddeutschen Zeitung SZ wie das Internet nur der Beginn einer langen Geschichte der Künstlichen Intelligenz darstellt. Andrian Kreye hat darin mit den wichtigsten Protagonisten in Vancouver, New York, London, Rom und München gesprochen und kommt zum Schluss, dass KI einerseits wie eine Apokalypse, andererseits wie ein Heilsversprechen dargestellt wird. Andrian Kreye redet mit Regula Stämpfli im Futuretalk, dessen Tonqualität leider etwas von Ventilator und Rückkopplung geprägt ist über folgende Fragen: Was kann künstliche Intelligenz? Wohin geht die Entwicklung? Und wie kann man von den Fehlern der Digitalisierung lernen und dafür sorgen, dass sie eine Technologie bleibt, die den Menschen als mächtiges Werkzeug dient, und ihnen nicht schadet?

Estefania Cuero: Digitalisierung & Diversitaet

Estefania Cuero: Digitalisierung & Diversitaet

Estefania Cuero gehört zu den wichtigen Berater:innen zu Diversitaet in der Schweiz. Cuero steht dafür, Unterschiedlichkeiten anzuerkennen und Diversitätsarbeit als Verantwortung statt Gefallen zu begreifen. Mit ihrem Unternehmen berät sie Institutionen, in denen sich die Verwaltung und Personen für Gleichstellung und zum Schutz gegen Benachteiligung einsetzen. Darüber hinaus geht es Estefania Cuero darum Unterschiedlichkeit und gesellschaftliche Vielfalt wertzuschätzen. Im Gespräch mit Regula Stämpfli erklärt sie wie Menschen in der Digitalisierung zu Chancengleichheit, Teilhabe und Inklusion beitragen können.

Andrian Kreye & Regula Staempfli on Digital Transformation

Andrian Kreye: On Machines & Humans

Andrian Kreye: On Machines & Humans. Here Andrian Kreye and Regula Staempfli talk about digital Transformation, the situation of the media in the whole circus and on Google and Facebook. Andrian Kreye won in 2019 the Theodor Wolff Preis for his Digital Transformation Book & Lifetime achievement. He belongs to the inner circle of Digital Thinkers internationally, a web made by DLD-Conferences and Hubert Burda. Listen in to this talk on Zoom, where there are only one or two defaults due to technology. Regula Staempfli also brings into the talk the idea of DIGITAL BACKUPS, inspired by Andrian Kreyes new take on Cyber Security.

CRISPR IM PFLANZENBAU: Georges T. Roos im Gespräch mit Matin Qaim.

CRISPR IM PFLANZENBAU: Georges T. Roos im Gespräch mit Matin Qaim.

Georges T. Roos hat mit seinem Gast, Matin Qaim von der Universität Göttingen auf die Frage konzentriert, welchen Beitrag neue Technologien zur Welternährung beitragen können. Der Futurepodcast dankt Georges T. Roos für die Bereitstellung dieses sehr spannenden Gesprächs mit Prof. Dr. Matin Qaim.

Zur Person von Prof. Matin Qaim: Prof. Matin Qaim hält den Lehrstuhl für Welternährungswirtschaft und Rurale Entwicklung an der Universität Göttingen. Seit 2018 ist er Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina. Unlängst hat er zusammen mit internationalen Kolleginnen und Kollegen in einer Stellungnahme dafür plädiert, dass gen-editierte Pflanzen von der Politik nicht gleichbehandelt werden sollten, wie gen-technisch modifizierte Organismen. Zur Person von Georges T. Roos: Zukunftsforscher, Vorstand swissfuture und Podcaster.
Die Genschere Crispr im Pflanzenbau: Eine Chance für nachhaltige Ernährung für alle?

Silke Fürst

Silke Fürst: Daten,Science, Coding Medien & Frauen

Silke Fürst: Daten,Science, Coding Medien & Frauen.
Im Zukunftspodcast von TA-SWISS & swissfuture für die SAGW führen Regula Stämpfli und Silke Fürst eines der aktuellsten und wichtigsten Gespräche zu „Frauen in der Berichterstattung der Schweiz“. Die digitale Revolution hat einerseits die Aufmerksamkeit für Themen wie Gender, Frauen und Männer sowie Medien befördert, andererseits gibt es in allen Bereichen ein Unbehagen über die fehlenden Daten in diesen Fragen. Silke Fürst und Kolleg:innen von der Universität Zürich haben das Codebuch zur Studie öffentlich gemacht. Für die grosse Datenstudie zusammengespannt haben Lisa Schwaiger, Daniel Vogler, Silke Fürst, Sabrina Heike Kessler, Edda Humprecht, Corinne Schweizer und Maude Rivière. Die Ergebnisse der Studie sind im Rahmen des „Jahrbuch Qualität der Medien“ des Forschungszentrum Öffentlichkeit und Gesellschaft (fög) veröffentlicht worden. Die Links befinden sich alle im Beitrag.
Ad personam in english: Silke Fürst is a research assistant at the IKMZ (Department of Communication and Media Research) of the University of Zurich and PhD candidate at the DCM (Department of Communication and Media Research) of the University of Fribourg in Switzerland. She works in a research project on the communication of higher education institutions in Switzerland (https://c3h.ch/en/) and is co-editor of the open access journal Studies in Communication Sciences (SComS).Silke Fürst studied communication science, contemporary history, and German studies at the University of Münster in Germany and worked as research assistant at the IfK Münster in a research project on the new governance and mediatization of German higher education institutions. From 2012 to 2019, Silke Fürst was research and teaching assistant at the DCM, University of Fribourg. Her research focuses on journalism, science communication and higher education studies, discourses about audiences, media history, media ethics, and communication theory. Her research is published in journals such as Journalism Studies, International Journal of Communication, Science Communication, Media and Communication, Javnost – The Public, Studies in Communication and Media (SCM), and Publizistik.

UTA BRANDES: Weshalb non-intentional Design in der Digitalisierung Einzug finden müsste.

UTA BRANDES: Weshalb non-intentional Design in der Digitalisierung Einzug finden müsste.

UTA BRANDES: Wie non-intentional Design & Digitalisierung zusammenhängen.
In diesem Gespräch zwischen Regula Stämpfli und Uta Brandes erkunden die beiden Intellektuellen zunächst, wie wichtig offene Formen sind, um danach auf die Digitalisierung und deren geschlossene Systeme zu kommen.

Das Gespräch fand im Rahmen einer „Art is a piece of Cake“-Reihe statt, einem Podcast zu Kunst, Kultur und Wissenschaft.

Während des sprechenden Denkens explorierten Uta Brandes und Regula Stämpfli die Notwendigkeit eines realen, analogen Backups der digitalen Infrastrukturen in der realen Welt, um mögliche Desasters global entgegenwirken zu können. Das spannende Gespräch fand Wochen vor dem sieben Stunde dauerenden Abbruch von Facebook, Instagram und Whatsapp statt. Dieser #Facebookdown #Whatsappdown sowie #Instadown bei einem Update des globalen Monopolkonzerns zeigte sich, wie anfällig NICHT-OFFENE und eindimensionale Formen sind. Es würde sich also lohnen, auch wissenschaftlich in der Netz-Architektur über „non-intentional Design“ nachzudenken.

Zur Person von Uta Brandes:
Prof. Dr. Uta Brandes gehört zu den führenden Designtheoretikern der Welt und lehrte bis Ende 2015 an der Köln International School of Design. Sie gehört zu den Initiantinnen vieler internationaler Institute und Organisationen, u.a. das Netzwerk für Gender und Design iphiGenia, das jährlich einen Gender Design Award ausspricht.

Zum Begriff „non-intentional Design“ aus Wikipedia:
„Non Intentional Design (NID) ist ein Begriff, den Uta Brandes und Michael Erlhoff Ende der 1990er Jahre in die Designforschung einführten. Er bezeichnet die alltägliche, sozusagen unprofessionelle Umgestaltung des professionell Gestalteten. NID entsteht in der Nutzung eines Objekts, und zwar immer dann, wenn gegen eine funktional vorgegebene (und damit eingeschränkte) Intention verstoßen wird, beziehungsweise die vorgegebene Anwendung in der neu gefundenen nicht eingelöst wird. NID untersucht die Herstellung von Funktion und Bedeutung der Dinge im und durch den Gebrauch. Es bezeichnet all jene Handhabungen, Prozesse, Umgangsweisen, in deren Verlauf Menschen durch kleinere oder größere Eingriffe ihr Lebens- und Arbeitsumfeld verändern.“

Markus Zürcher SAGW: Weshalb Geistes-Wiss. die Zukunft sind.

Markus Zürcher SAGW: Weshalb Geistes-Wiss. die Zukunft sind.

Markus Zürcher SAGW: Weshalb Geistes-Wiss. die Zukunft sind.

Dr. Markus Zürcher ist Generalsekretär der SAGW und Mitglied der Geschäftsleitung SAGW. Im Gespräch mit Regula Stämpfli erklärt der wichtigste Mann der schweizerischen Sozial-und Geisteswissenschaften, weshalb die sogenannten „soft sciences“ unerlässlich für Zukunft, Forschung und Politik sind.

Anna Boos im Gespräch mit Futurepodcast von Regula Stämpfli

Anna Boos: Wie sollte und könnte eine Wunsch-Demokratie aussehen?

Anna Boos: Wie sollte und könnte eine Wunsch-Demokratie aussehen?

In dieser Folge unterhalten sich Regula Stämpfli und Anna Boos über Digitalität, Partizipation, Demokratie und mögliche Zukünfte. Im Auftrag der Stiftung für Technologiefolgen-Abschätzung entwickelt das Dezentrum unter der Co-Leitung von Anna Boos, Zukunftsszenarien für eine digitale Demokratie 2050: Wie sollte und könnte eine wünschenswerte Demokratie in Zukunft aussehen? Die Szenarien wurden in einem partizipativen Prozess durch interdisziplinäre Workshops entwickelt und anschließend gemeinsam mit Studio Porto in Kurzgeschichten und spekulative Artefakte übersetzt. Die Zukunftsszenarien wurden von April bis Dezember 2021 im Polit-Forum Bern ausgestellt. Im Gespräch mit Regula Stämpfli erörtert Anna Boos die Methode der Zukunftsszenarien und diskutiert die Frage, weshalb es wichtig ist, Zukunft vielfältig zu denken.

Zur Person von Anna Boos: Anna Boos ist studierte politische Philosophin und arbeitet im Dezentrum sowie als wissenschaftliche Assistentin an der Universität Zürich, wo sie auch ihre Dissertation zur Ethik in der Künstlichen Intelligenz schreibt. Sie war Co-Leiterin des Projektes „Zukunftsszenarien“ für die Stiftung Technologiefolgen- Abschätzung zukünftiger Technologien. Bei Fragen an Anna Boos, anna.boos @dezentrum.ch

Bruno Baeriswyl im Gespräch mit Regula Stämpfli

Datenschutz & Demokratie: Der unabhängige Datenschutzexperte Bruno Baeriswyl gibt Regula Stämpfli Auskunft. Ein nachhaltiges Gespräch über Verwaltung, Daten und Demokratie.

Datenschutz & Demokratie: Der unabhängige Datenschutzexperte Bruno Baeriswyl gibt Regula Stämpfli Auskunft. Ein nachhaltiges Gespräch über Verwaltung, Daten und Demokratie.

Bruno Baeriswyl arbeitet heute als unabhängiger Datenschutzexperte. Von 1994 bis 2020 war er Datenschutzbeauftragter des Kantons Zürich. In dieser Funktion präsidierte er auch von 2004 bis 2016 privatim, die Konferenz der schweizerischen Datenschutzbeauftragten. Bruno Baeriswyl ist Mitglied des Leitungsausschusses von TA-Swiss (Stiftung für Technologiefolgen-Abschätzung der Akademien der Wissenschaften Schweiz) und Präsident des Stiftungsrates der Stiftung für Datenschutz und Informationssicherheit. Er ist Mitherausgeber zweier Kommentare zum Datenschutzrecht sowie Autor zahlreicher Fachpublikationen.
Nach dem Studium der Rechtswissenschaft (Dr. iur.), einem Nachdiplomstudium an der ETH sowie verschiedenen Weiterbildungen im Bereich des Managements war er in unterschiedlichen Funktionen in der öffentlichen Verwaltung, einer internationalen Organisation und bei einem internationalen Informatikunternehmen tätig, bis er 1994 zum Datenschutzbeauftragten gewählt wurde.

Meta Citizen von 3893 STANDARD NFT Auktion

NFT im STANDARD – Vom Papier zur Blockchain: Ein Gespräch mit Gernot Schmidt-Schmiedbauer.Ein Gastpodcast von artisapieceofcake.

NFT im STANDARD – Vom Papier zur Blockchain: Ein Gespräch mit Gernot Schmidt-Schmiedbauer. Ein Gastbeitrag des Podcasts artisapieceofcake.art
Gernot Schmidt-Schmiedbauer, Geschäftsführer von artcare at hat für die Kunstplattform eine orginelle Zusammenarbeit mit dem STANDARD für dessen 10.000 Ausgabe initiiert und mitorganisiert.
Hier stellt sich Gernot Schmidt-Schmiedbauer den Fragen mit Regula Stämpfli zum Thema der Digitalisierung der Kunst. Die Kunstplattform artcare.at, für die Regula Stämpfli seit 2021 im Kuratorinnen-Team für „The most wanted Female Art Auction“ Einsitz nimmt, war eine der ersten Plattformen, die den jungen Künstlerinnen und Künstlern digital und analog die Möglichkeit gab, ihre Werke direkt zu versteigern.
Aufgrund der Geschichte von artcare.at war es nur folgerichtig, dass DER STANDARD, die grösste österreichische Tageszeitung, nach dem us-amerikanischen Vorbild eine BENEFIZ-Versteigerung zur 10.000 Ausgabe mit NFTs durchführte. Diese Auktion fand als Online-Versteigerung am 22. Jänner 2022 09.00 Uhr statt und lief bis 5. Februar 2022 21.00 Uhr.
Das Siegerbild sollte es auf die Titelseite der Jubiläumsausgabe des STANDARD schaffen. Gewonnen haben Michele die Modugno, der als freier Grafikdesigner in Wien arbeitet und die 1938 geborene Künstlerin Elisabeth Prantner, dessen Grossmutter. „Meta Citizen“ zierte die Jubiläumsausgabe (Bild). Unter ihrem Künstlernamen 3893 arbeitete das Künstlerduo – als Zusammensetzung ihrer Jahrgänge – schon länger mit NFT, weil die Technologie fasziniert. Regula Stämpfli plant in dieser Plattform des FUTUREPODCAST ein Gespräch mit den GewinnerInnen.
Gernot Schmidt-Schmiedbauer bespricht hier die Möglichkeiten und Grenzen der Kunstplattformen, des Finanz- und Kunsthandels sowie der neuen digitalen Märkte. Angesichts des NFT-Hypes ist dieses Gespräch eine perfekte Einleitung zur Blockchain-Technologie und was diese für den nationalen wie globalen Kunstmarkt bedeutet. In einer weiteren Folge wird die Politphilosophin Dr. Regula Stämpfli die Geschichte der NFT für die Hörerinnen und Hörer des Futurepodcast zusammenfassen.

RuediStricker für Futurepodcast mit Regula Stämpfli

Ruedi Stricker & Regula im Gespräch über digitale & demokratische Lösungen: Bildung, Bildung, Bildung.

Ruedi Stricker & Regula im Gespräch über digitale & demokratische Lösungen: Bildung, Bildung, Bildung.

Ruedi Stricker ist einer der beliebtesten Accounts auf TWITTER ohne organisierte Partei, Medien, Verbände, Lobbies etc. Regula Stämpfli hat den Chef von Stricker Consulting zum Futurepodcast eingeladen, um die beruflichen Kompetenzen punkto Digitalität in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu diskutieren. Es wurde daraus ein ganz spannendes Gespräch an der Sonne beim Landesmuseum Zürich – deshalb ab und an die Nebengeräusche zur digitalen Politik, zum Stellenwert der Demokratie, zum Innen- und Aussen der Schweiz und zum hohen Wert von Bildung.

Ruedi Stricker arbeitete jahrzehntelang als Consultant weltweit und lässt uns Hörende an diesem Werdegang etwas teilhaben. Auf seiner Homepage steht seine Losung: Lösung.

„Ganz unten auf der Beliebtheitsskala der meisten Führungskräfte und Verkaufsverantwortlichen finden wir immer die gleichen Aufgaben. Sie wissen, was damit gemeint ist: Neue Kunden akquirieren, Reklamationen behandeln, schwierige Gespräche mit Mitarbeitenden. Vermutlich wissen Sie auch, was die beliebteste Strategie für diese Herausforderung ist: Warten auf ein Wunder oder wenigstens die perfekte Gelegenheit, um das Aufschieben zu beenden. Falls Sie trotz Ihrer knappen Zeit bis hierher gelesen haben, dürfte das seinen Grund haben. Rufen Sie doch einfach an, damit wir uns darüber unterhalten. Vielleicht reden wir dann auch noch über das Formulieren von anspruchsvoller Korrespondenz, über Newsletters und Werbung. Und eines Tages werden wir bei einem Nachtessen darauf anstossen, dass wir gemeinsam ein Problem gelöst haben.“

Ruedi Stricker & Regula im Gespräch über digitale & demokratische Lösungen: Bildung, Bildung, Bildung.

Hedwig Richter Prof. Dr. Universität der Bundeswehr München

Hedwig Richter: Demokratie als körperliche Frage oder „Gendersterne, Schweiss und Tränen“. Ein Gespräch mit Regula Stämpfli für den FUTUREPODCAST.

Hedwig Richter: Demokratie als körperliche Frage oder „Gendersterne, Schweiss und Tränen“. Ein Gespräch mit Regula Stämpfli für den FUTUREPODCAST.
Die Historikerin Hedwig Richter ist Professorin an der Universität der Bundeswehr in München. Hohe Auszeichnung für Prof. Hedwig Richter, Professur für Neuere und Neueste Geschichte an der Fakultät für Staats- und Sozialwissenschaften. Sie bekam am 27. Oktober 2020 im Humboldt-Saal der Staatsbibliothek „Unter den Linden“ in Berlin den 9. Anna Krüger Preis für Wissenschaftssprache überreicht. Die Laudatio hielt Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble.

Der mit 20.000 Euro dotierte Preis wird seit 1993 an eine Wissenschaftlerin oder einen Wissenschaftler verliehen, die bzw. der „ein hervorragendes Werk in einer guten und verständlichen Wissenschaftssprache geschrieben hat“ (Satzung der Anna Krüger Stiftung). Die Jury lobt den Stil von Prof. Richter als „von souveräner Lässigkeit und Eleganz, kristallklar und anschaulich“. In der Begründung heißt es weiter: „Sie beherrscht verschiedene Stillagen, von akademisch bis populär, schreibt aber niemals trocken oder prätentiös. Leicht und scheinbar mühelos vermittelt sie historisch-politische Themen und scheut dabei auch nicht die eingängige und zugleich präzise Zuspitzung.“

Prof. Hedwig Richter ist seit Januar 2020 an der Universität der Bundeswehr München tätig. Dort hat sie die Professur für Neuere und Neueste Geschichte an der Fakultät für Staats- und Sozialwissenschaften inne. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit der Geschichte Europas und Nordamerikas im 19. und 20. Jahrhundert. Nach ihrem Studium der Geschichte, Germanistik und Philosophie an der Universität Heidelberg, der Queen’s University Belfast und der Freien Universität Berlin sowie dem 1. und 2. Staatsexamen, promovierte Hedwig Richter 2009 an der Universität Köln. Es folgten akademische Aufenthalte u.a. in Washington D.C. und Prag sowie Tätigkeiten an der Universität Bielefeld und der Universität Greifswald. Dort habilitierte sie sich 2016 im Fach Neuere und Neueste Geschichte. Zuletzt war sie am Hamburger Institut für Sozialforschung tätig. Für ihre Dissertation erhielt sie den Offermann-Hergarten-Preis der Universität zu Köln. Ihre Habilitation wurde mit dem Demokratiepreis der Demokratiestiftung der Universität zu Köln ausgezeichnet. Neben ihrer akademischen Tätigkeit schreibt Prof. Richter u.a. für die FAZ und die Süddeutsche Zeitung. Vor kurzem erschien ihr neuestes Buch: Demokratie. Eine deutsche Affäre (C.H.Beck, August 2020), mit ihm belegte sie im Oktober Platz 1 der ZEIT Sachbuch Bestenliste und erhielt eine Nominierung für den Bayerischen Buchpreis 2020 in der Kategorie Sachbuch.
Dr. Regula Stämpfli meint zu Hedwig Richter: „Sie gehört zu den grössten zeitgenössischen Historikerinnen und hat die deutsche Demokratiegeschichte neu geschrieben. Ihr Werk „Demokratie. Eine deutsche Affäre – Vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart“ gehört in jedes Schulzimmer, in jedes historische, soziologische und kulturgeschichtliche Seminar. Es ist eine grosse Ehre, Hedwig Richter unter unseren Podcastgästinnen zu haben.

Leo Hemetsberger copyright

Leo Hemetsberger im Gespräch mit Regula Stämpfli: Praktische Philosophie.

Leo Hemetsberger im Gespräch mit Regula Stämpfli: Was ist praktische Philosophie und kann man sie digitalisieren?

Leo Hemetsberger ist Mag.Dr. und philosophischer Praktiker, ein wacher Geist mit einer Vita activa, die sich geschnitten hat. Seit über 15 Jahren coacht er Führungskräfte, ist diplomierter Unternehmensberater, Lebens- und Sozialberater wie Mediator, war lange an der Militärakademie als Dozent und Diplomprüfer tätig, kooperiert mit Instituten, Konzernen punkto Team- und Selbstentwicklung und Konfliktregelungen. laStaempfli ist von Leo Hemetsberger nicht nur enorm beeindruckt und traut ihm viel intellektuelle Power zu, was sie sonst bei Männern eher weniger tut: „Beenden Sie den Krieg, Leo Hemetsberger!“ – Humor ist eine riesige Stärke des praktischen Philosophen und Musikers.

Hören Sie in dieses inspirierende Gespräch vollgepackt mit spannenden Informationen rein und besuchen Sie unsere alljährlichen „Nächte der Philosophie“ in ganz Österreich.
Leo Hemetsberger ist nämlich, neben anderen für Politik und Verhandlung wichtigen Gremien, auch Obmann der Gesellschaft für praktische Philosophie.

Webseiten: https://www.gap.or.at/
Nächte der Philosophie via FACEBOOK: https://www.facebook.com/N%C3%A4chte-der-Philosophie-472772002775854/
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